Wie du die magische Qualität der Rauhnachtszeit nutzen kannst

Die dunklen Wochen im Dezember bis Anfang Jänner sind eine ganz besondere Zeit. Die Sonne ist weit weg und der Mensch daher am äußersten dunklen Rand des Jahres. Und wenn es dunkel ist, sind all unsere Sinne geschärft. Es ist eine Zeit der Innenschau, der Bestandsaufnahme und der Visionen. Ungefähr in dieser Reihenfolge. Oder auch alles auf einmal, egal.

Und es wäre gut, wenn du diese Zeit bestmöglich für dich nützt. Auch wenn das außen an dir zieht und zerrt und du diese Zeit vielleicht ganz und gar nicht als besinnlich empfindest. Du kannst dir in diesen Wochen auch ganz ohne strenge Vorgaben oder Rituale Gutes tun. Je mehr Zeit du dafür findest, desto sinnvoller natürlich. Die zeitliche Einteilung sollte nur grob verstanden werden, höre da ganz auf dein eigenes Gefühl.

Tiefes Einatmen – ab Anfang Dezember

Es ist die Zeit der Regeneration und neuen Ausrichtung. Wie ein langsames tiefes Einatmen nimmst du alle Eindrücke des vergangenen Jahres in dir auf, fühlst die guten wie auch die weniger guten Zeiten in dir und lässt diese nochmal kurz aufleben. Tauche nochmal ein in die schönen Erlebnisse und sende tiefe Dankbarkeit in diese Richtungen.

Sieh dir mit deinem inneren Blick auch die schlechten Zeiten an und erkenne vielleicht schon jetzt, für welche weitere Entwicklungsstufe in dir sie wichtig waren.  Und wenn das noch nicht geht, lass sie einfach mal nur sein.

Danken und Heilen – ca. 20. bis 30. Dez.

Verweile bei deinen einzelnen Erlebnissen und Erinnerungen so oft und so lange du möchtest. Versuche diese so gut wie es dir möglich ist zu zelebrieren. Da müssen nicht gleich Sektkorken knallen, es reicht völlig, wenn du ein inneres Kribbeln, Freude und Dankbarkeit für all die kleinen und größeren  Geschenke in deinem Leben aufbringst. Deine Intention muss einfach stimmen, dann findet wahre Magie statt.

Bei den unerfreulichen Erlebnissen gilt es jenen Teil in dir in Heilung zu bringen, der bis jetzt darauf reagiert. Denn solange ein Erlebnis, Mensch oder Sonstiges in dir eine starke Reaktion auslöst, hast du für diese Reaktion die Verantwortung. NICHT für das Erlebnis, den Menschen oder Sonstiges übrigens. Sondern immer nur für DEINE Reaktion. Nur DU bist verantwortlich dafür, dass es dir gut geht und Maßnahmen gesetzt werden, dass du die Menschen, die Umgebung, Nahrung, Schwingung oder was DU halt eben so alles liebst um glücklich zu sein in dein Leben bringst.

Und das ist alles schnell gesagt und bringt gar nichts, wenn du dir nicht wirklich die Zeit nimmst dafür. Das ist nichts, zumindest am Anfang, nichts, was in ein paar Minuten geht. Dafür brauchst du Zeit und viel viel Mitgefühl und Geduld für dich. <3

Bewusstes Ausatmen – 31. Dez. bis 07. Jänner

Im Zustand des bewussten Ausatmens richtest du dich langsam auf. Wie ein Krieger, den Blick nach vorne gerichtet, weißt du, wer du bist, was du geleistet hast und wohin du noch möchtest. Es ist die Zeit der Visionen. Der großen Visionen.

Stelle dir Fragen im Namen deiner höchsten Vibration: Was bringt mich meiner wahren Lebensaufgabe näher? Welches Leben will ich wirklich führen? Was erfüllt mich wirklich? Und erlaube dir alles! Deine kühnsten Träume. Egal wie ungläubig und dominant dein Verstand dabei auch widersprich, lasse ihn einfach mal beiseite, jetzt bist DU, dein wahres göttliches Bewusstsein dran.

Dies ist die perfekte Zeit zum Manifestieren, Orakeln, Visionieren. In dieser Zeit gestaltest du dir dein Rüstzeug, dein Mindset für das neue Jahr. Und hier wäre es gut, wenn du alles aufschreibst oder auch zeichnest, eine Collage machst, was du magst, egal. Einfach etwas, was dich im Laufe des Jahres immer mal wieder daran erinnert, wo du eigentlich hin willst. Etwas, dass dich im Laufe des Jahres wieder kalibriert, auf Kurs bringt.

Rauch, Reinigung, Rituale

Diese drei Phasen sind für mich die Essenz der Rauhnachtszeit. Natürlich gibt es rundherum wunderbare Möglichkeiten diesen speziellen Zeitrahmen in seiner vollen Kraft mit verschiedenen Ritualen zu begleiten.

Die Hausreinigung mit Rauch beispielsweise ist etwas, was bereits in alten Zeiten genutzt wurde. Als Kind wurde bei uns am 24. Dezember Haus und Stall mit Weihrauch gereinigt um Mensch und Tier zu schützen. Das hat mir damals schon gefallen.

Du kannst daraus für dich ein wirklich wunderbares Ritual machen. Bei meinen Räuchermischungen darf Salbei nie fehlen, je nach Gefühl mische ich dann dies oder jenes noch hinzu. Ich hab da immer meine ganz bestimmten Rezepturen.  Kampfer beispielsweise, Rosenweihrauch, manchmal etwas Drachenblut…Bete und singe, wenn du magst, wenn du wirklich auf dich und dein echtes Gefühl hörst, kannst du nichts falsch machen.

Wer hier richtig Lust bekommen hat noch tiefer in die Rauhnächte einzusteigen, dem kann ich den Rauhnachts-Online-Kurs von Christina Salopek empfehlen [Ich glaub ich muss das dazu schreiben, ich weiß nicht genau 🙂 – jedenfalls ist das eine unbezahlte Werbung.] 🙂 Ich werde mich auch selbst davon wieder inspirieren lassen, weil ich liebe diese Zeit. Immer schon. Ich bin geboren in den Raunächten und ein Kind des Winters, vielleicht auch deshalb. 🙂

Egal, wie du diese Zeit verbringst, schau gut auf dich und nutze die Macht der Zeitqualitäten. <3

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