Die Poesie der stillen Hingabe

In der Hingabe ist es uns möglich zu fließen. Wir ziehen uns aus dem Zustand der permanenten Verurteilung zurück und ergeben uns dem Augenblick. Sehen mit den Augen eines Kindes, erkennen Wunder an jeder Ecke und werden eins mit unserer Umgebung. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. 🙂

Der Zustand der Hingabe ist ein Urzustand und wir sollten nicht komplett vergessen ihn im Alltag immer mal wieder zuzulassen. Doch er bedarf gewisser Grundvoraussetzungen. Einem sicheren Fundament sozusagen.

Vertrauen

Egal ob wir uns einem Menschen, einer Aufgabe, einer Situation oder Gott hingeben möchten, es wird nicht funktionieren, wenn wir nicht vertrauen können. Wir müssen uns in Sicherheit fühlen können um wirklich loszulassen. Fließen lassen, aufmachen, bereit sein. DA sein. Für die Magie des Moments. Deshalb gilt es achtsam zu sein mit wem und wo wir uns aufhalten. Und uns Zeiten schaffen, in denen wir uns sicher und geborgen fühlen können. Und wenn es manchmal auch nur ein paar Minuten im Bad sind. 🙂

Erwartungen minimieren

Ist das Fundament des Vertrauens geschaffen, gilt es auch jegliche Erwartungen so gut wie möglich abzulegen. Sich wirklich trauen all das anzunehmen, was sich zeigen mag. DA zu sein für das Andere. Den Verstand in einem möglichst passiven Zustand zu halten und einfach im anderen aufzugehen. Mit dem größtmöglichen Frieden im Herzen.

Genießen

Der Genuss ist ein wichtiger Begleiter der Hingabe. Denn sie hilft ihm DEN Platz einzunehmen, der ihm wirklich zusteht. Damit er seine wahre ursprüngliche Größe einnehmen kann. So viel im Leben dreht sich um Genuss, vielleicht ist er sogar einer der wichtigsten Motivatoren der Menschen überhaupt. Doch viele versuchen diesen Freigeist zu versklaven. Konsumieren nur noch anstelle zu genießen…Essen, Rauschmittel, Menschen…und merken nicht mal mehr den Unterschied.

Erinnern

Wir erinnern uns an wahre Momente der Hingabe. Noch dazu sehr gerne. Und so sind sie nicht nur ein kleiner Teil unseres Lebens, sie SIND unser Leben. Es sind jene Momente an die wir freudig zurückdenken. Wir können viele gestresste Jahre vor uns hin gearbeitet haben und uns letztendlich nur an wenige Momente erinnern. Und noch geringer wird die Anzahl jener Momente sein, die wir wirklich geliebt haben. Ist das nicht traurig? Verstehst du jetzt warum diese Momente so unendlich kostbar sind?

Dein Recht zu leben

Diese Momente sind dein wahres Leben. Das sagt dir aber viel zu selten jemand. Als moderne Menschen können wir nicht im Dauerzustand der Hingabe sein, weil wir im Alltag oft unseren Verstand brauchen, das ist auch gut so und wichtig. Wie immer braucht es ein Gleichgewicht zwischen aktiv und passiv, Mut und Demut, Disziplin und Genuss.

Doch wir sind in unserer Welt noch nicht so weit, dass Herz, Liebe und Hingabe als gleichwertig zu Logik, Kampf und Härte gesehen werden. Aber es wird immer besser. 🙂 Und es braucht beide Seiten. Eine spannende Zeit in der wir leben.

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