6 wunderbare Herbstrituale für dein verbessertes Wohlbefinden

Ohja, Herbst, endlich! So schön und gut riechend, oder? 🙂 Und etwas ruhiger als der laute Sommer. Den ich auch liebe übrigens. Aber der Herbst hat so eine wunderbar morbide Besonderheit. Eine abfließende Energie, ein langsames Zumachen, ein Verabschieden, eine Einkehr.

Mein geschätzter Augarten in Wien zum Beispiel schließt jetzt schon bald wieder um 17:30 Uhr! Im Sommer war bis 21:00 Uhr noch alles voll, aber jetzt überlässt man der Dunkelheit jenen Platz, der vor Kurzem noch so belebt war. Und diese Dunkelheit bringt den nötigen Frieden, die Leere, die wichtig ist, damit Neues entstehen kann. Und nach diesem Prinzip können auch wir diese Zeit für uns sinnvoll nutzen.

1. Sortiere aus und erledige

Die Übergangszeiten, sowohl in die warme als auch die kühle Periode, eignen sich hervorragend um Ordnung zu schaffen und Dinge loszulassen. Die Utensilien des Sommers dürfen verpackt werden, die schicken Sommersandalen verstaut, die kurzen Röcke ins hintere Eck des Schranks geräumt und dafür der dicke Mantel hervorgeholt werden.
Das ist ein Teil davon, was im außen alles möglich ist und gleichzeitig deinem Innenleben gut tut. Es schafft Struktur und vor allem Raum, der dir jetzt zur Verfügung steht.
Wenn es noch Dinge gibt, die du im Sommer nicht erledigt hast, weil es einfach zu heiß, zu schön oder stressig war, dann mach das jetzt. Wenn es noch irgendwo einer kleinere Reparatur bedarf, einen Termin zu organisieren oder einfach irgendein anderes Projekt zu tun gibt, dass du bis jetzt immer vor dich hin geschoben hast, dann mach das jetzt. Es wird dir gut tun und helfen mit so wenig Ballast wie möglich in die dunklere Zeit zu kommen.

2. Feiere den Übergang

Zu kannst sogar dein eigenes kleines Erntedankfest zelebrieren, indem du dir ein paar wunderschöne Blätter und Zapfen holst, etwas Brot und Milch dazustellst…oder was auch immer du gerne hast und mal so richtig dankbar dafür bist, was uns die Natur in den letzten 10 Monaten alles gegeben hat.
Früher waren wir da natürlich viel näher dran an den Jahreszeiten. Die Dankbarkeit für eine gute Ernte kam von ganz alleine. Heute gibt es das ganze Jahr Überfluss. Wir haben das alte Wissen aber tief in uns immer noch drin und müssen uns halt einfach mal ein paar Minuten Zeit nehmen und uns bewusst daran erinnern, dass es nicht selbstverständlich ist, dass wir in dieser Form versorgt werden.

3. Lass den Künstler in dir frei

Der Herbst mit all seiner goldenen und roten Schönheit eignet sich besonders gut um selbst seine kreativen Wurzeln (wieder) zu entedecken. Eine wunderbare Möglichkeit seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, ist es zum Beispiel einen Herbstblätter-Altar zu machen. Oder ein Mandala. Kleine und größere Blätter, Zapfen, vielleicht etwas Moos, lass dir was einfallen! 🙂
Je mehr du bewusst in den Austausch mit all den fallen gelassenen Geschenken von Mutter Natur gehst, desto stärker wird deine Verbindung zu ihr. Das ist gut für deine Erdung, deine ganze Stabiliät, das schafft ein solides Fundament für die kalte Jahreszeit.

4. Bereite deinen Raum vor

Lass auch ruhig etwas von dieser Herbststimmung in deinen Wohnraum. Wenn du ein schönes Mandala geschaffen hast kannst du es ja vielleicht einrahmen und es mitteils einer Glasscheibe in Szene setzen.
Wenn du nicht so der Deko-Freund bist dann besorg dir vielleicht einfach mal wieder eine schöne neue Kerze oder Lampe. Das Licht wird in den nächsten Monaten ein wichtiges Thema. 🙂

Es geht hierbei aber nicht darum, dass du irgendwo irgendwas hinstellst, sondern schon um dein bewusstes Gefühl dabei. Es reicht einfach nur ein kleiner Akt, ein kleines Ritual eben, dass dich kurz innehalten lässt. Dass dich fühlen lässt, dass du den Übergang wahrnimmst. Das können in unserer hektischen Zeit auch nur ein paar Minuten sein, in denen du der Zeitqualität deine Aufmerksamkeit schenkst. Und indem du ein sichtbares Objekt, das dir aber schon auch gefallen sollte! 🙂 in deine Wohnung stellst, verankerst du dieses Gefühl. Nur darum gehts.

5. Nimm dir Zeit für Tee

Ja, gibt es eine bessere Zeit für eine schöne Teezeremonie als der kühle Herbst? Tee ist super. Die warme Flüssigkeit allein hilft dir dabei alle möglichen unnötigen Stoffe im Körper auszuspülen. Wenn du dich dann noch für einen hochwertigen Grün- oder Kräutertee entscheidest tust du deiner körperlichen Gesundheit einen großen Gefallen. Probier aber selbst aus, welcher Tee dir gut tut.
Es gibt ja so unzählig viele Sorten und nur du allein weißt wirklich, was dir hilft oder nicht. Yogitees zum Beispiel sollen super gesund sein, ich persönlich bevorzuge aber eher einen milden grünen Tee. Teste dich einfach durch und hab auch da Spaß dabei! 🙂

6. Finde die Stille

Die Natur und ihre Zyklen sind ja eigentlich unsere allerbesten Vorbilder. Wenn wir uns an ihnen orientieren, wissen wir immer, was auch für uns jetzt gut wäre.
So wie im Herbst langsam das Tageslicht ausgeht, so ist auch unser eigenes System derzeit hervorragend dazu geeignet vermehrt in die Innenschau zu gehen. Wir werden vom Licht im außen zu unserem Licht im innen geführt. Ganz behutsam und sanft. Wir müssen uns nur dafür öffnen und die Zeitqualität bestmöglich nutzen.
Praktisch heißt das, dass wir uns wohl fühlen, wenn wir uns ein bisschen einnisten. In unsere herbstlich dekorierten 🙂 vier Wände zurückziehen und ein bisschen Zeit für uns selbst gönnen. Meditieren vielleicht, wenn das möglich ist, alleine oder auch in einer kleinen Gruppe.
Lass es dir gut gehen.

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