Spüre deine Weiblichkeit

Wir leben in einer verrückten Zeit. Irgendwie. Es gibt so viel Unsicherheit. Weil es auch so viel Freiheit gibt, was gut ist, wie ich finde. Aber wo viel Freiheit ist, da gibt es umso mehr Narrative. Also große Geschichten, Meinungen, vermeintliche Ideale, So-Zu-Seins. Und deshalb ist diese Zeit ja auch ideal dafür, sich selbst und sein wahres inneres und höheres SELBST unter all den vielen Möglichkeiten zu finden.

So unglaublich vieles dreht sich darum, wie eine Frau sein soll oder darf. Wie sie ihre Partnerschaft, ihre Sexualität leben darf, was und wann sie arbeiten soll, wie und ob sie Kinder hütet. Kein Wunder, dass bei so viel Meinung aus dem außen die eigene oft leise Seelenstimme übertönt wird.

Ich vermute, ein ganzer Katalog von Krankheitsbildern und Beschwerden könnte auf diese Problematik, einer verzerrten Vorstellung davon, wie man als Frau sein soll, gefüllt werden.

Frau gegen Mann

Das meiner Meinung nach wirklich Widerwärtigste, was immer wieder unterschwellig oder ganz offen in Filmen, Radiosendungen oder sonstigen öffentlichen Medien gepredigt wird, ist, dass es einen Kampf gibt oder geben muss zwischen Männern und Frauen.

Das ist die Wurzel so vielen Leids und Übels, ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen sollte. Freilich, ist ja oft nur lustig gemeint, könnte man entgegnen und ich schmunzel sicher auch über so manches Klischee, das da so gezeigt wird, ABER, wenn man sich die Sache genauer ansieht, so läuft hier einfach eine Programmierung ab, die einen vergessen lässt, dass wir hier nicht im Kampf sind und gar nicht GEGEN einander antreten müssen.

Im Gegenteil werden wir erst richtig stark, wenn wir unsere unterschiedlichen Talente vereinen. Wenn wir Stärke und Sanftheit vereinen. Diese Anteile haben wir ja auch alle in uns, dort sollten sie auch vereint werden, die Kriegerin und die Königin.

Was definiert Weiblichkeit?

Es gibt eine ganz klare Polarität in unserer Welt. Und wie die Pole auch nicht gegeneinander arbeiten, sondern sich im Wechselspiel bedingen, Stabilität schaffen, genauso sind den Geschlechtern bestimmte Talente zugeordnet. Wir alle haben hierbei weibliche und männliche Anteile in uns, das sollte berücksichtigt werden.

Der göttliche weibliche Aspekt ist zutiefst schöpferisch, nährend, gebend und harmonisierend. Der göttliche männliche Aspekt ist beschützend, unterstützend, kräftig und stark. Und im Idealfall prädestiniert dafür, den göttlichen weiblichen Aspekt zu beschützen damit dieser seine schöpferischen Anteile leben kann.

Und es wäre ja nicht die Erde, wenn wir Menschen uns nicht auch die verschiedensten verzerrten und verrücktesten Versionen dieser Aspekte ansehen wollten! 🙂 Und ich meine sicher nicht Homo- oder Transexualität, bitte das nicht zu verwechseln.

Ich meine die vielen Frauen, die irgendwann für sich beschlossen haben „das mach ich alles alleine! Auf einen Mann kannst du dich nicht verlassen! Die wollen alle nur das Eine und lassen dich dann im Stich.“ Weil natürlich eine solche Einstellung und Ausstrahlung genau dazu führt, dass solche Männer angezogen werden. Und wenn sie es vorher noch nicht waren, werden sie spätestens, wenn sie in Kontakt mit einer solchen Frau kommen, so werden! 🙂 So oder so ähnlich zumindest will es leider das Gesetz. 🙂

Was definiert Männlichkeit?

Oder genauso gibt es die vielen verwirrten Männer, die sich entweder gar nicht mehr trauen eine Frau überhaupt anzusprechen oder im schlimmsten Falle keinen Respekt mehr vor der göttlichen Weiblichkeit haben. Was für ein Irrsinn.

Mindestens so viele Männer wie Frauen glauben mittlerweile nicht SCHÖN oder FIT genug für das andere Geschlecht zu sein. Früher hieß es mal „Alles was ein Mann schöner ist als ein Affe ist Luxus!“ – na gut, die Wahrheit liegt wohl wie immer irgendwo in der Mitte. 🙂 Jedenfalls ist in WIRKLICHKEIT, Schönsein nicht die Hauptaufgabe des männlichen Aspektes. Gibt viel Wichtigeres zu tun, lass uns mal lieber für das Schön-Sein sorgen. Wenn die Zeit es zulässt 🙂 Wäre eigentlich eine Kleinigkeit, wenn nicht genau solche Kleinigkeiten, wenn sie mal geballt auftreten, so viel Unheil und Disharmonien in die Leben vieler Menschen bringen würden.

Lass die Frau in dir frei

Ich schreibe für Frauen und hab mich in diesem Leben dafür entschieden eine Frau zu sein, deshalb kann ich nur sagen: Super Sache, sehr empfehlenswert!! 🙂 Was natürlich nicht heißt, dass Männer schlechter sind, hab ich ja schon erklärt – eine Blume ist auch nicht minderwertiger als ein Baum.

Und Frau-Sein kann so viel sein! Wir sind Heilerinnen, Priesterinnen, Zauberinnen, Umsorgerinnen, Trösterinnen, Liebende. Wir kreieren, erschaffen Welten mit unseren tiefen Gefühlen, unserer naturgegebenen Anbindung an die Quelle. Wir fühlen Dinge, für die es keine Worte mehr gibt, wir erschaffen Leben in unserem Schoßraum, sind Mütter, sind Seherinnen und Hüterinnen der Erde.

Und jetzt trau dich, fühl rein in dich! Was und wie viel davon bist du? Was bist du noch? Hast du dich vielleicht bist jetzt noch gar nicht getraut etwas oder alles davon zu leben? Sei mutig, fühl rein in dich. Wer warst du vielleicht schon, was steckt noch so in dir? Und vertraue dir! Du bist ein Wunder. <3

Für einen persönlichen Termin bitte einfach und unverbindlich unter mail@michelekahr.com melden!

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Alles Liebe,

 

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