7 Dinge, die du über deine tief innenwohnende Wut wissen solltest

Ja, die Wut hat es in sich. Eine mächtige Energie. Sie macht vielen Angst. Nicht ganz zu Unrecht, denn ungezügelt oder gar außer Rand und Band kann sie sehr zerstörerisch wirken. Und viele gläubige oder spirituelle Menschen wollen sie am liebsten weghaben. Aber mit dem „Weghaben“ ist das halt immer so eine Sache. 🙂 Denn alles, was wir uns nicht anschauen wollen, wird umso mächtiger. Bis wir irgendwann sogar komplett die Kontrolle darüber verlieren können.

Wut ist eines jener Gefühle die sofort negativ behaftet sind. Schon als Kind lernen wir, dass Wut gesellschaftlich nicht so angebracht ist. Und dann geht das Unterdrücken los. Weil ein anständiger, liebevoller und vielleicht auch noch spiritueller Mensch darf ja keine Wut haben.

Und da fängt der ganze Blödsinn dann an. Die ganze Unterdrückerei, das schlechte Gewissen und auch viele damit einhergehende Krankheiten.

1. Spar dir das schlechte Gewissen

Denn du bist kein schlechter Mensch, auch wenn du große Wut spürst. Denn wir alle haben Wut in uns. Wir alle haben überhaupt eine Riesenmenge an Gefühlen in uns. Das ist NORMAL! 🙂 Was dir ein Übermaß an Wut jedoch anzeigt ist, dass irgendetwas in deinem System nicht rund läuft. Und das System, das kann sehr vieles sein. Manchmal sind wir schon leicht reizbar und wütend, wenn wir Hunger haben. Oder zu wenig Schlaf. Und natürlich kann es dann komplexer werden. Chronische Wut ist eine „sinnlose“ Programmierung in einem selbst, das einen großen Teil des Charakters einen Menschen ausmacht.

2. Die Ursache für Wut liegt IMMER  in dir

Ja, auch wenn es oft so scheint, als ob es im außen genügend Gründe gibt wütend zu sein, es liegt immer in und an dir wie du auf Dinge reagierst. Wenn ich mich manchmal in Situationen gebracht habe, von denen ich wissen hätte können, dass sie mir nicht gut tun, macht mich das beispielsweise oft wütend. Dann sind alle anderen (meist Autofahrer) Idioten und überhaupt! 🙂 Aber das kenn ich schon, was uns zum nächsten Punkt bringt.

3. Schau sie dir ganz genau an deine Wut!

Ja, lerne sie kennen. Sobald du die Gelegenheit hast, geh rein in deine Wut. Bleibe bei dir und schau sie dir genau an. Das kann weh tun, aber es ist wichtig. Geh rein in das Gefühl, schau mal, ob vielleicht Bilder hochkommen. Vielleicht sind es sogar Bilder, die gar nichts mit der jetzigen Situation zu tun haben. Vielleicht siehst du dich als Kind, wie du dich über etwas geärgert hast. Vielleicht ist das Gefühl jetzt ähnlich und diese Dinge gehören zusammen. Unser Emotionalkörper kennt keine Zeit. Er kennt nur Fühlen.

4. Surfe die Wut

Wenn du deine Wut und ihre Hintergründe besser kennst fällt es dir viel leicht dich von ihr nicht überrumpeln zu lassen. Du kannst sie surfen wie eine Welle. Du bist die Herrin deiner Wut, sei dir dessen bewusst. Du bist mehr als deine Gefühle, du bist das göttliche Bewusstsein und machst grad die Erfahrung von Wut. Genieße es! 🙂

5. Lass die Wut sich manifestieren

Und zwar in einer Form, die du kontrollierst. Das können Zeichnungen, Bilder, wenn du da Talent hast auch Musikstücke sein oder ganz etwas anderes. Das entscheidest du. Finde einfach einen Weg damit die Wut abfließen kann. Das kann natürlich auch Sport, Tanz oder Bewegung sein. Das schöne bei einer Zeichnung oder Musik ist natürlich, dass du hier einen sicht- oder hörbaren Beweis dafür hast, dass du die Wut transformiert hast. Das kann sehr gut tun.

6. Lass dir helfen

Wenn du es nicht schaffst die Ursachen deiner Wut zu finden und Situationen regelmäßig eskalieren ist das eine große Einschränkung für dich und deine Mitmenschen und ich rate dir wirklich, suche dir Hilfe. Wir kommen mit dem richtigen Wissen oft selbst sehr weit, doch manchmal braucht es einfach jemanden, der uns ein Stück des Weges an die Hand nimmt, mit uns reflektiert. Suche dir jemanden, dem du vertraust, egal aus welcher Richtung, Arzt, Psychologe, Heiler, Schamane ich bin da bekanntlich sehr offen und unkonventionell. Der Mensch, egal aus welcher Richtung, muss einfach zu dir passen.

7. Wut ist ganz und gar nicht immer schlecht

Die Wut entspricht dem aggressiven Potential, das zum Beispiel auch unser Immunsystem befeuert. Wir dürfen durchaus hin und wieder wütend sein, das bringt uns voran. Doch, wie in Punkt 4 beschrieben: Lass dich nicht von dem Gefühl überrumpeln. Benutze diesen Energieschub weise und kontrolliert. Setze ruhig Grenzen mit deiner Wut, wehre dich gegen Ungerechtigkeiten, erhebe deine Stimme, wenn es sein muss, und tu es in Würde wie ein Meister. Und bleibe stets im Reflektieren, im Surfen, im Jedi-Modus! 🙂 Dann kann nichts mehr schief gehen.

Für einen persönlichen Termin, melde dich bitte einfach und unverbindlich unter mail@michelekahr.com!

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Und vergiss nicht: Wir alle sind kleine Meister, die der Vollkommenheit entgegen strampeln, sei nicht zu streng mit dir.

Alles Liebe,

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