Ist bei dir das Prinzip von Geben und Nehmen im Einklang?

Alles im Universum strebt nach Vollkommenheit. Ein unsichtbarer Sog zu einer Mitte, einer Quelle ist es, der alle Dinge bewegt.  Denn sie ist der Ursprung, Gott, das ewige Zentrum. In einem kosmischen Reigen bewegen auch wir uns um dieses Zentrum herum, wir tanzen mal mehr mal weniger erfolgreich, sind mal näher mal weiter von der Quelle entfernt.

Bei vielen Menschen ist es vor allem das Prinzip des Geben und Nehmens, das ihnen Schwierigkeiten bereitet. Viele Menschen nehmen sich viel mehr als sie gewillt sind zurückzugeben und viele andere schaffen es nicht aus ihrer Geber-Rolle auszubrechen.

Die liegende Acht – Harmonie

Wie bei jedem Ungleichgewicht, das zu lange andauert, kann eine zu lange gelebte Einseitigkeit dieses Prinzips seelische und körperliche Probleme mit sich bringen. Wie ein sich selbst nährender Fluss, schön zu erfühlen im Symbol der liegenden Acht, dürfen wir geben und nehmen, nehmen und zurückgeben. Alles fließt.

Im Idealfall natürlich. Wenn der Fluss frei ist.

Und wie immer spielt hierbei die ganz tief innenliegende Motivation die Hauptrolle. Bewusste und unbewusste Glaubensmuster können hier die Fäden ziehen.

Geben und Nehmen wovon eigentlich?

Wenn es um dieses Prinzip geht, denkt man vermutlich schnell an materielle Güter, Geld, Fülle. Und diese Dinge hängen eng mit diesem Prinzip zusammen, das stimmt. Doch die eigentliche „Störung“ liegt oft dahinter. Es kann bereits damit anfangen, dass man keinen Weg findet Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Das Weitergeben, das Fließen lassen des Selbstausdrucks kann bereits verhindert sein.

Oder umgekehrt das Annehmen von Hilfe, das Aufnehmen von Informationen generell oder auch einfach nur das Zuhören. Das Fehlen im materiellen Außen ist dann oft nur der reale Ausdruck dieses Ungleichgewichtes. Merkst du anhand dieses Beispiels wie Krankheit, Heil-Sein, materielle Fülle, Glück und das Leben aus seinem vollsten Potential zusammenhängen? 🙂

Weitere Ursachen für materielles Fehldenken

Wenn wir einmal davon ausgehen, dass die Hintergründe aus dem jetzigen Leben stammen und nicht beispielsweise von einem, in einem früheren Leben, abgelegten Armutsgelübte oder ähnlichem, spielt natürlich sehr oft das umgebende Umfeld im prägenden Kindesalter eine große Rolle.

Vielleicht hat man oft Sätze gehört wie „du kannst dich auf niemanden verlassen, alles muss man selber machen“, „Geld verdirbt den Charakter“, „nur hart erarbeitetes Geld ist etwas wert“ – oder, und das betrifft oft unsere besten Männer „ein echter Mann muss für seine Familie sorgen, erfolgreich sein und Geld nach Hause tragen“ usw.

Solche Dinge liegen oft sehr tief in uns vergraben. Und ohne dass wir es merken, koppelt sich unser Selbstwertgefühl, unsere Selbstliebe und Akzeptanz an diese Werte die eigentlich nicht zusammengehören.

Man be- und verurteilt Menschen und sich selbst, allein nach ihrem Bankkonto, ihrer Kleidung, ihrem Erfolg. Und der dadurch entstehende Druck kann manchmal unerträglich werden.

Freilegung des Flusses

Je nachdem, wo nun die wahren Ursachen liegen, kann nun damit begonnen werden die einzelnen Steine, die deinen göttlichen Bewusstseins-Strom am Fließen hindern behutsam beiseite zu räumen. Vergiss hierbei nie, du bist eine vollkommene Seele, wertvoll und dir wird immer geholfen.

Verbinde dich mit deinen Spirits, deinem Hohen Selbst, Christus und frage: „Was ist es, tief im Inneren, das mich noch daran hindert frei zu sein?“ und weiter: „welchen kleinen ersten Schritt kann ich heute tun um mich zu befreien?“

Und dann tue diesen Schritt. Sei im guten Gefühl, bleib bei dir und vertraue dir. Und dann ist es wie beim Absprung vom 1-Meter-Brett (nein, nicht 10 Meter! Außer natürlich, du brauchst das 🙂 ) – wenn du zwar einen kleinen Widerwillen, etwas Bammel aber auch leichte Vorfreude fühlst, ist es dein richtiger Schritt! Lerne immer besser auf dich selbst und deine Intuition zu hören, denn sie leitet dich. Sie ist dein direkter Anschluss zur Quelle.

Agieren aus der Mitte heraus

Wenn du (wieder) lernst aus diesem Zentrum heraus zu wirken, wird sich auch dein Verhältnis zum Geben und Nehmen verbessern. Du wirst bereits innerlich spüren, wenn du dich zu sehr verausgabt hast. Wenn du zu viel gegeben und zu wenig empfangen hast. Und wenn du früh genug einlenkst, wirst du die Resultate im außen eindämmen können.

Du wirst merken, wann es Zeit ist zu agieren und wann du dich lieber zurückziehen und ruhen sollst. Beides ist gleichberechtigt. Viele Menschen leben und arbeiten nach dem Prinzip „Hauptsache, ich tu irgendwas“. Sie fangen lieber an einfach loszugehen, anstelle kurz abzuwarten, vorher geistig zu planen oder einfach innezuhalten und nachzufühlen und sich Fragen zu stellen wie „wie ist mein Gefühl dazu? Ist der Zeitpunkt ideal für dieses Unterfangen? Oder gibt es heute eine nützlichere Aufgabe?“

Natürlich wird man nicht in jeder Situation und in jedem Job dies gleich optimal umsetzen können, doch es würde sich empfehlen, dies zumindest im Rahmen seiner Möglichkeiten zu versuchen. Nicht nur dein persönliches Wohlbefinden, sondern auch jeglicher Output wird nämlich um ein Vielfaches qualitativ hochwertiger sein, wenn man lernt, sein ganz persönliches Sein, seine Intuition und Gespür in jeden Winkel seines Alltags einzubringen und sich immer mal wieder, im Laufe des Tages, an die liegende Acht zu erinnern. 🙂

Für einen persönlichen Termin, melde dich bitte einfach und unverbindlich unter mail@michelekahr.com!

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Alles Liebe,

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