7 leicht integrierbare Gewohnheiten für dein körperliches und geistiges Wohlbefinden

Wir verfallen sehr leicht in Automatismen, vor allem, wenn wir zu wenig bei uns selbst sind. Wir sind Gewohnheitstiere. Deshalb kann es sehr nützlich sein, wenn man sich Dinge zur Gewohnheit macht, die Körper, Geist und Seele guttun. Einige Punkte werden sich explizit mit körperlichen Themen befassen, die man vielleicht in der Geistheilung nicht vermuten würde. 🙂

Meine Ansicht dazu ist, dass der Körper letztlich natürlich immer über den Geist gesteuert wird – Mind over Matter. Weshalb es wichtig ist, die geistig-seelischen Ursachen zu finden.

Da es aber verhältnismäßig einfacher und schneller ist Gutes für seinen Körper zu tun, hat es sich in der Heilung als sehr nützlich herausgestellt, wenn entweder bereits in gesunden oder auch in geistig schwachen Zeiten, dem Aufbau und Pflege des Körpers ebenso große Wertschätzung zukommt. Ein Ansatz, der sowohl Geist, Seele als auch Körper integriert wird meiner Erfahrung nach die idealsten Ergebnisse erzielen. Oder anders gesagt:

Wir sind nicht unser Auto, wir benutzen ein Auto und wir können es pflegen, servicieren, gut tanken oder kaputt fahren. 🙂

1. Körper bürsten und einölen

Die Haut ist unser größtes (Entgiftungs-) Organ. Sie schützt uns und lässt uns gleichzeitig empfindsam sein. Du tust ihr und dir einen großen Gefallen, wenn du dir eine Körperbürste oder Handschuh zulegst und damit regelmäßig deinen ganzen Körper abbürstest. Am Besten beim linken Fuß beginnen und beim rechten Arm beenden. Aber mache das, wie immer, in der Form, wie es dir am angenehmsten ist. Das muss auch keine lange Zeremonie sein, geht auch schnell beim Duschen mit und danach fühlst man sich wie frisch aufgeladen. Wenn du danach noch ein hochwertiges Körperöl aufträgst und einmassierst, wirst du glauben, du bist jetzt Königin. 🙂

2. Ordnen im außen schafft Ordnung im Innen

Ja, unsere Mütter haben es ja meistens schon gewusst. 🙂 Und es muss ja nicht gleich ein farbmäßiges Sortieren der Socken sein, nein. Aber, wenn du es dir zur Gewohnheit machst, dass deine Umgebung halbwegs übersichtlich ist und bleibt, kannst du wirklich Stress vermeiden. Mehr noch, wenn deine Umgebung eine gewisse Ordnung und Harmonie ausstrahlt, kann dich das selbst, in manchen unharmonischen Momenten wieder zurückholen, beruhigen und nicht noch zusätzlich belasten. WIE ordentlich es sein muss ist natürlich sehr individuell. Lerne auch da immer auf deinen eigenen Wohlbefinden-Radar zu hören.

3. Mache eine Teatime!

Yeah, die Engländer haben das ja erfunden, oder? Die wissen nunmal wie’s geht! Man liest es ja immer wieder und ich kann dazu nur sagen, dass auch ich persönlich großer Fan von grünem Tee bin. Royal Gunpowder ist meine derzeitige Lieblingssorte. Tee kann man auch voll zelebrieren! Die Farbe, der Geruch, der Geschmack…einfach dieses Tee-Momentum, das wirkliche Zeit-Lassen, der Genuss der vielen Aromen, die Wärme, die Würdigung der Teepflanze…ja, kann ich nur empfehlen. 🙂 Dasselbe kann man übrigens auch gut mit gutem Kaffee machen. Am Wochenende gibt’s bei mir beispielsweise nur handgeriebenen, mit frisch aufgekochtem Wasser zubereiteten Filterkaffee aus Glas- oder Keramikfilter und auch da ist es dieses bedachte, entschleunigte Tun, das der Seele guttut. Was ist es bei dir, das dir dieses Gefühl gibt? Tee, Kaffee? Etwas ganz anderes?

4. Checklisten helfen beim Ruhe bewahren

Checklisten sind der Hit. Das ist zumindest meine Erfahrung. Sie sind wie eine Schublade fürs Gehirn. Alles, was dein Gehirn und somit auch irgendwann dein Gemüt belastet wandert auf die Checkliste. Und in meiner Definition sind Checklisten alle Listen, auch To-Do-Listen, Emails, die man an sich selbst zur Erinnerung schickt, Post-Its, aktuell zum Beispiel eine Excell-Tabelle usw. Es geht einfach darum, dass dein Unterbewusstsein beruhigt ist, weil es weiß, dass eine Sache abgegeben wurde. An dein Zukunfts-Ich. Auf dieses musst du dich halt verlassen können, das ist natürlich die Voraussetzung. 🙂 Ich erörtere nochmal den Punkt des Emails-an-sich-selbst-Schreibens, weil es mich immer wieder verwundert, wie wenig Menschen davon Gebrauch machen: Wenn dir am Abend plötzlich etwas einfällt, was du morgen unbedingt erledigen musst, dann schreibst du dir selbst einfach eine Email (übers Handy) und lässt somit dein müdes Gehirn in Ruhe Feierabend machen. Mach ich mehrmals in der Woche, klappt super! 🙂 Dein Schlaf und somit eine Vielzahl anderer gesunder Nebenerscheinungen werden es dir danken.

5. Bewege dich wann immer es möglich ist

Wie konsequent ist dein letzter Fitness-Plan durchgezogen worden? Ohja, wir Menschen sind auch sehr bequem. Keine Angst, ich auch. Wenn deine Antwort „total konsequent, ich bin super sportlich!“ ist, dann kannst du diesen Punkt getrost auslassen. Allen anderen sei gesagt, dass auch Bewegung eine Gewohnheit ist. Und ich meine nicht mal unbedingt die tägliche Stunde Fitness am Tag oder Woche oder Monat. Es sind die hundert kleinen und größeren Bewegungen am Tag, die du gar nicht merkst, die schon so viel ausmachen. Wenn du in einer Stadt ohne Auto wohnst gehst du zum Beispiel schon viel mehr als jemand der am Land wohnt und von der Garage gleich ins Auto hüpft. Dann ist es wichtig, dass du tagsüber versuchst in Bewegung zu bleiben, steh ab und zu vom Sessel auf, mach leichte Yogaübungen, geh zum Kollegen anstelle ihn anzurufen, ignoriere Lifts und Rolltreppen, drehe in der Mittagspause ein paar Runden und organisiere dir einen Schrittzähler, der wirkt sehr motivierend!

6. Fasten

Dem Körper tut es gut, wenn er einfach Zeit hat alles aufzuarbeiten, was wir ihm den ganzen Tag stofflich und energetisch zuführen. Bei der Frage welche Form des Fastens für wen geeignet ist, gilt bei mir wie immer, höre da ganz auf dich und lass dich gegebenenfalls von Profis auf diesem Gebiet beraten, wenn du über längere Zeit fasten willst. Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen, dass vor allem das Intermistische Fasten, also Kurzzeitfasten sehr gut tut. Hierbei wird in einem bestimmten Zeitfenster, zum Beispiel zwischen 12:00 und 16:00 Uhr gegessen, die restliche Zeit gefastet. Dieses System kommt der Ernährungsform aus früheren Zeiten, in denen wir noch nicht so verwöhnt waren, recht nahe. Versuche einfach einmal, ob diese Ernährungsform für dich umsetzbar wäre oder lieber keine liebgewonnenen Gewohnheit werden möchte. 🙂

7. Pflege täglich deine Schöngeistigkeit

Ja, tue jeden Tag etwas für die Kultivierung deiner Sinne! 🙂 Lies täglich ein paar Seiten eines inspirierenden Buches, schau eine interessante Dokumentation an, einen schönen Film, was deine Zeit wirklich zulässt. Hab einfach Spaß daran deine feinen Sinne zu stimulieren. Das können auch einfach nur schöne Bilder sein, Malerei, schöne Menschen, Tiere, Orakelkarten, Schuhe, Kuchen. 🙂 Diese Dinge werden oft vernachlässigt, dabei sind sie richtiges Soulfood. Wir sind Geschöpfe mit einem hohen Maß an ästhetischem Gespür, unsere Seele liebt es sich zu verfeinern, zu fließen, einzutauchen, zu fühlen. Es ist wichtig ihr diesen Raum zu geben. Ihr einen Raum zu schaffen um sich inspirieren zu können um sich selbst noch weiter auszudehnen. Ja, Seelenraum zu geben ist eine so wichtige Sache, wohl eine der wichtigsten Gewohnheiten überhaupt. Gibst du deiner Seele regelmäßig diese Möglichkeit?

Für einen persönlichen Termin, melde dich bitte einfach und unverbindlich unter mail@michelekahr.com!

Aktuelle Heilabende und Workshops findest du hier.

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