Warum die Kartenlegerin nicht immer richtig liegt

Bist du Orakelfan? Hast du vielleicht selbst das eine oder andere Kartendeck zu Hause? Dann warst du ja vielleicht auch schon mal bei einer spirituellen Beratung mit Kartenlegung.

Im Grunde ist es ja egal, ob jemand die Vögel beobachtet, im Kaffeesatz liest, Karten benutzt oder auch ganz ohne Hilfsmittel in die verschiedenen Welten blickt. Denn das alles sind Werkzeuge und Methoden, die uns einfach nur helfen unbewusste, unsichtbare oder einfach feinstoffliche Botschaften oder Tendenzen zu übersetzen.

Das Werkzeug ist noch nicht die Botschaft

Eben diese Hilfsmittel sind es, die uns einerseits helfen können bestimmte Dinge, wie zum Beispiel Gefühle oder Situationen,  in eine anschauliche Form zu bringen. Hat der Leger jedoch wenig Erfahrung damit, kann dies auch schnell zu großer Verwirrung führen.

Ich bin ja keine Freundin von Regeln und Dogmen, schon gar nicht, wenn es um Spiritualität, geistige Welt und Herzensdinge geht. Und nicht, weil es da nicht auch objektive Wahrheiten, Gesetzmäßigkeiten und dergleichen gibt, sondern weil die meisten Regeln, die ich hier meine, aus einer menschlichen Verstandesebene kommen. Und die ist nun mal beschränkt.

Und deshalb können verschiedene Kartenleger/innen bestimmten Karten unterschiedliche Bedeutungen zumessen und dennoch richtig liegen. Im Gegenteil, finde ich, jede gute Kartenleger/in wird ihre Karten immer nur als Unterstützung und nicht als letzte Wahrheit ansehen.

Weil es, egal womit man sich unterstützt, immer um eine gute Anbindung zur Geistigen Welt geht. Denn über diese Ebene und die eigene Intuition werden die wirklich hilfreichen Botschaften übermittelt.

Das heißt jetzt auch, dass beispielsweise die Tarotkarte „Der Eremit“, je nach Fragestellung, Fragesteller, Situation und Eingebung der Kartenlegerin unterschiedliche Bedeutung haben wird. Die Auslegungen werden vermutlich nicht 180 Grad auseinanderliegen, aber 90 Grad sind mit Sicherheit drin 🙂 . Ich hoffe, ich kann das hier anschaulich erklären 🙂 .

Kann ich mithilfe der Karten in die Zukunft blicken?

Das interessiert mit Sicherheit die meisten, oder? Seit jeher befragen Menschen Orakel. Oft geht es darum die richtige Entscheidung zu treffen. In Geschäftsdingen, Liebesfragen oder auch gesundheitliche Themen.

Und ich verrate dir jetzt mal was: kein einziges seriöses Orakel wird dir mit 100%iger Sicherheit deine Zukunft voraussagen können.

ABER 🙂 : das ist eine sehr gute Nachricht. Weil es dir deinen persönlichen Spielraum bewusst machen soll. Deine eigene Macht. Jawohl.

Denn, nicht falsch verstehen, du hast hier durchaus einige Regeln, Vorgaben und ziemlich sicher auch das eine oder andere in Stein gemeißelte, schicksalshafte Ereignis zu meistern.

Und dennoch, das, was dir die Karten zeigen, ist einfach immer deine aktuelle Ausrichtung. Dein Spiegel.

Stell dir das vor, wie einen Zug, der unterwegs ist. Du hast bestimmte Weichen gestellt, also sieht momentan alles danach aus, als ob du in eine bestimmte Richtung, unterwegs bist.

Und trotzdem kannst du jederzeit selbst entscheiden, ob du nicht einfach die Weichen umstellst. Oder stehen bleibst. Oder umkehrst. Oder das Flugzeug nimmst 🙂 .

Und deshalb solltest du den Karten oder Orakeln in all ihren Formen und Ausrichtungen nicht übertrieben viel Beachtung schenken oder gar Sorgen oder Angst bekommen. Weil das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist.

Dasselbe gilt natürlich auch, wenn gute Möglichkeiten in dein Leben kommen, du aber glaubst, dass es reicht einfach nur auf der Couch sitzen zu bleiben 🙂 . Auch das wird meistens nix. Glauben, manifestieren, Zeitqualitäten nutzen und auch aktives TUN, wenn dies nötig ist, sollten immer Hand in Hand gehen.

Wozu dann überhaupt das Ganze?

Erstens, weil es wirklich wunderschöne Kartendecks gibt 🙂 . Aber natürlich auch, weil man ja gerne auch mal ansehen möchte, wohin es einen führen könnte, wenn man die Weichen so belässt.

Wenn man die Zeitqualitäten nutzt, ins Tun kommt, manchmal Dinge, bestimmte Vorstellungen oder auch Menschen loslässt, seine Lektionen annimmt und VORANschreitet. (und ja, das sieht nach Arbeit aus 🙂 )

Ich hab mein erstes Kartendeck, das klassische Rider-Waite-Tarot, im frischen Alter von 15 Jahren in einem wirklich zauberhaften Laden in Salzburg gekauft.

Und hab mich jahrelang nur damit beschäftigt. Und man könnte sich allein mit diesen Tarot-Karten nochmal viel länger und intensiver beschäftigen, weil sie wirklich so viele Aspekte des Lebens enthalten.  Irgendwann, viel später, kamen, relativ plötzlich, die Pegasus-Einhörner in mein Leben. Zuerst von Diane Cooper, dann  von Melanie Missing. Aber das ist eine andere Geschichte 🙂 .

Bei wirklich bedeutenden Fragen suche ich manches mal Rat bei einer anderen, erfahrenen Person meines Vertrauens. Zur Absicherung 🙂 . Sich selbst die Karten zu legen ist immer so eine Sache, weil es äußerst schwierig ist, seine Verstandeswünsche beiseite zu lassen.  Da schadet es nicht, sich eine zweite Meinung einzuholen 🙂 .

Bei aller Orakelfreude und dem Wunsch nach Gewissheit, sollte man jedoch immer darauf achten nicht in eine Kontrollfalle zu tappen.

Denn, spätestens dann, ist man mit Sicherheit nicht mehr im Herzen und fernab eines gesunden Flows. Vertrauen ist angesagt 🙂 .

 

Ich bin mehr als stolz auf dich und dankbar, dass du dir die Zeit genommen hast diesen Artikel durchzulesen!

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