Wie du Spiritualität und Berufsalltag verbindest ohne dir dabei untreu zu werden

Nicht alle von uns haben die Möglichkeit oder auch das Bedürfnis im spirituellen Bereich zu arbeiten. Das heißt, damit auch die Kosten des täglichen Bedarfs zu decken, Steuern zahlen usw. Sehr viele Menschen bezeichnen sich aber als spirituell und wissen bereits intuitiv, dass es einfach mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als derzeit messbar ist.

Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit den feinstofflichen Dingen, glauben an Engel, meditieren und lernen wieder besser auf ihr Herz und ihren Körper zu hören. Vermutlich bist du auch eine davon, oder? 🙂 Das sind alles wunderbare Entwicklungen, die derzeit stattfinden.

Die gespaltene Welt

Die Herausforderung im Alltag besteht dann oft darin, dass man glaubt, dass man quasi zwei Versionen von sich benötigt: die spirituelle und die alltagstaugliche 🙂 .

Die  Alltagshektik mit Beruf, Einkauf, den kleinen und größeren Aufregungen würden wenige als hochspirituell bezeichnen. Die Zeit der Kontemplation, zur Ruhe kommen, vielleicht Orakel legen, das entspricht diesem Bild schon eher.

Dieser Spagat kann jedoch ziemlich anstrengend werden, denn diese zwei Welten, in denen man sich zu bewegen glaubt, gibt es nicht. Es gibt immer nur diese eine Welt. Und unsere Ansicht dazu.

Das ganzheitliche Ich

Dich, in all deinen Ausprägungen, Gefühlen, Talenten, Ängsten und Hoffnungen gibt es auch nur einmal, auch wenn du natürlich die Möglichkeit hast viele verschiedene Masken aufzusetzen.

Manchmal macht das auch durchaus Sinn, denn Masken können wie eine Rüstung funktionieren, die uns Schutz bietet. In manchen Situationen oder Lebenslagen kann das eine durchaus angebrachte Maßnahme sein. Man sollte dabei einfach nicht vergessen, dass es sich immer nur um eine Maske handelt, die als temporäre Krücke dienen kann. Du solltest dein Selbst, deine Werte und Bedürfnisse nicht mir ihr verwechseln.

Wenn du das nämlich tust, wenn du deine wahren Werte, z.B. Freigeistigkeit, Begeisterung oder Harmonie dauerhaft durch eine Maske aus Starrheit, Sachlichkeit und Konkurrenzkampf verschleierst, wird sich das bemerkbar machen. In deiner Lebenslust, deiner Gesundheit und vielen anderen Bereichen.

Kurze Geschichte über meinen Weg

Damit du weißt, dass ich diese Problematik durchaus selbst kenne, und nicht nur im weltfremden Elfenbeinturm rumsitze 🙂 , möchte ich dir kurz über meinen Weg erzählen: Viele von euch wissen ja, dass ich seit über zehn Jahren im Bereich Kundenbetreuung und Vertrieb arbeite.

Ich hätte mir das als Kind oder Jugendliche niemals vorstellen können, da ich immer schon recht sensitiv und dadurch ein bisschen, sagen wir mal, sonderlich war 🙂 .

Und irgendwann einmal bei einer Firma an der Front im Vertrieb zu arbeiten wäre für mich undenkbar gewesen, viel lieber wäre ich irgendwo im Hintergrund geblieben. Bloß nicht auffallen, lieber im Archiv arbeiten, als Stubenmädchen oder Kabelträger (ich wusste damals auch noch nicht, dass es überhaupt möglich ist in Österreich als Heiler zu arbeiten), Hauptsache war für mich, nicht im Vordergrund stehen zu müssen.

Da mein Schicksalsweg aber ein anderer ist, kam ich immer wieder in verantwortungsvolle Positionen, was nicht immer leicht war für mich. Heute verstehe ich aber schon immer besser, warum das so sein musste.

Für ein spirituelles Leben, wie ich es verstehe, benötigst du eine gute Portion Selbstvertrauen und auch Durchsetzungsvermögen, was nichts anderes heißt, als dass du deine Werte kennst. Und nirgends kannst du das besser üben als im direkten Kontakt mit deinen Mitmenschen. Am besten mit den ganz und gar nicht feinfühligen, das sind deine wahren Lehrmeister! 🙂

Ich binde niemanden meine Spiritualität, meine Fähigkeiten als Kanal oder sonstige übersinnlichen Dinge ungefragt auf die Nase, habe aber kein Problem mehr damit absolut hinter diesen Dingen zu stehen. Deshalb gibt’s ja auch diesen Blog! 🙂

Ich würde mit meinem jetzigen Erfahrungsstand so weit gehen, zu sagen, dass du eine gewisse Standfestigkeit, Erdung und Stärke absolut benötigst, wenn du wirklich im spirituellen Bereich mit Menschen arbeiten möchtest. Bei beinharten Themen rund um Leben und Krankheit, lichtvollen und auch dunkleren Seiten wird man ansonsten allzu leicht aus den Pantoffeln gekippt 🙂 .

Mein persönlicher Berufsalltag sieht nun so aus, dass ich in einer gekürzten Form für meine lieben Kunden im Vertrieb arbeite, die restliche Zeit unterstütze ich Menschen mithilfe geistiger Heilung. Beides hat erhebliche Unterschiede aber auch wichtige Gemeinsamkeiten, beispielsweise die Suche nach Problemlösungen und die Liebe zum Menschen.

Deine ganz persönliche Erfüllung

Was ist für dich nun wichtig? Welche Werte und Grundeigenschaften müssen bei dir erfüllt sein und atmen können, damit du wirklich Freude am Leben hast?

Vergiss nicht, dass du niemals wählen musst zwischen zwei Welten. Gib nie den anscheinend profanen Dingen eine mindere Wertigkeit. Dein scheinbar ganz gewöhnlicher Alltag, deine Gespräche mit Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden sind heilige Momente in unserem kosmischen Dasein, auch wenn das nicht immer gleich ersichtlich ist.

Du kannst beruflich erfolgreich sein in den unterschiedlichsten Branchen, fernab von jeglicher Mystik oder Hochgeistigkeit, und dennoch ein spiritueller Mensch SEIN oder BLEIBEN.

Wenn du dich wohl fühlst dabei, sprich ruhig mal mit der Kollegin deines Vertrauens darüber, dass du gerne mit Engelkarten arbeitest, öfters auf Youtube Orakel ansiehst oder gerne deine Wohnung räucherst. Du wirst dich vielleicht wundern, wie viele Menschen in deinem nahen Umfeld nämlich genauso ticken wie du aber niemand spricht darüber 🙂 .

Wenn du dich dabei noch nicht wohlfühlst, wenn du sagst, deine Spiritualität ist deine ganz persönliche Sache, dann ist das genauso gut. Du bist niemanden in dieser Sache etwas schuldig. Du darfst das genauso handhaben, wie du das möchtest.

Und ich kann es nicht oft genug schreiben: du bist nie mehr oder weniger spirituell. Egal wie das von außen aussehen mag. Du bist ein durch und durch spirituelles Wesen, das hier seine Erfahrungen macht, da kommt man sowieso nicht drum herum 🙂 .

Ich bin mehr als stolz auf dich und dankbar, dass du dir die Zeit genommen hast diesen Artikel durchzulesen!

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Alles Liebe,

4 Antworten auf „Wie du Spiritualität und Berufsalltag verbindest ohne dir dabei untreu zu werden“

  1. Liebe Michele, deine Überzeugung „dass du eine gewisse Standfestigkeit, Erdung und Stärke absolut benötigst, wenn du wirklich im spirituellen Bereich mit Menschen arbeiten möchtest“, ist auch meine. Sehr schöner Beitrag über dieses Thema! Liebe Grüße Nora

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