Deine Dunkelheit und warum du sie nicht verdrängen solltest

Passend zur Wintersonnenwende, der längsten Nacht im Jahr, geht es heute um die Dunkelheit. Bereits die äußere Dunkelheit ist für viele Menschen furchteinflößend. Egal ob es darum geht in einer belebten Stadt in eine dunkle Gasse zu gehen oder sich in der Nacht in den Wald zu begeben, beide Szenarien sind für die meisten Menschen nicht wirklich prickelnd 🙂 .

Zuviel haben wir im Fernsehen gesehen, in Zeitungen gelesen oder aber bereits seit Jahrhunderten von verschiedenen Religionen gelehrt bekommen. Es herrscht also eine große Verunsicherung bezüglich der Dunkelheit im außen und noch mehr in Bezug auf die Dunkelheit im inneren.

Wir verdrängen gerne unsere sogenannten Schattenseiten. Dabei geht es hier auf der Erde um das Spiel mit Licht und Dunkelheit. Wir leben hier in der Polarität, damit wir uns überhaupt unserer Kraft gewahr werden. Damit wir merken wozu wir fähig sind!

Ganz bestimmt waren wir nicht in all unseren Leben 1A-Sauberfrauen- oder Männer. Wenn wir uns ganz ehrlich sind, uns sozusagen geistig nackt gegenüberstehen, werden wir wohl feststellen, dass wir es auch heute noch nicht sind.

Also, ich ganz bestimmt nicht 🙂 . Ich hab in diesem Leben bereits schlecht über andere gesprochen, rumgeschrien, gelogen und als Kind eine Katze ziemlich fies am Schwanz gezogen.

Danach ging es mir dann richtig schlecht. Gut so! 🙂 Hab ich gemerkt, dass mir das auf Dauer nicht guttun wird.

Du bist Feuer, Baby

Ja, so ist das. Du hast eine riesengroße Kraft in dir! Und du wirst mit ihr rumexperimentieren. Du wirst viel Gutes tun und du wirst manchmal dich oder auch andere damit verbrennen. Das wird dann wehtun. Aber du bist um diese Erfahrung reicher geworden. Es gibt da auch niemanden, der irgendwo sitzt und dich dafür richten wird!

Dafür gibt es die Natur- oder besser gesagt die kosmischen Gesetze von Ursache und Wirkung. Auch polaritätsbedingt. Jeder von uns hat diese positiven und auch negativen Seiten in sich, verdräng das nicht. Sie sind nur ein Teil des Erden-Spiels und machen keinen Unterschied darüber, dass du ein perfektes, geliebtes und wunderbares Geschöpf der ewigen Quelle bist. Erkennst du diesen Unterschied?

Wer seine Kraft nicht zu schätzen weiß verliert die Kontrolle über sie

Das doofe ist ja auch, dass das Wort MACHT mit mindestens so vielen negativen Konnotationen belegt ist wie das Wort Dunkelheit. Macht wird  gleichgesetzt mit Gier, Egoismus, Materialismus, sogar überhöhter Männlichkeit und scheint vor allem bei Frauen ein extrem unerstrebenswerter Zustand zu sein.

Dahinter liegt aber im Grunde auch wieder nur die Angst vor seiner eigenen Dunkelheit. Wer seine Macht einmal so richtig gespürt hat, der weiß, dass dies ein sehr erhebendes Gefühl ist. Es ist wie ein Rennwagen mit 500 PS – du musst ihn erstmal fahren lernen, sonst kann es auch gefährlich werden 🙂 .

Was du aber nicht tun solltest, ist, aus Angst vor deiner eigenen Macht, zu glauben, dass du im Grunde ein alter Pferdewagen bist 🙂 . Denn das stimmt einfach nicht.

Je mehr du verdrängst, desto schmerzlicher wird es

Lerne dieses Rennauto zu beherrschen! Lerne mit deiner Macht umzugehen! Sie ist nicht automatisch dunkel oder schlecht, die ist einfach nur da. Es ist einzig und allein deine Unerfahrenheit, deine Unbekanntschaft mit dir selbst, die dir Angst macht.

Der Weg der Selbstermächtigung und die Integration der eigenen Schattenthemen gehen Hand in Hand.

Je mehr du dich und all deine verschiedenen Aspekte ehrst und anerkennst, sie lieben lernst als Teil von dir, Teile, die dich vielleicht schon über viele Leben begleiten, desto mehr Heilung und Macht wird geschehen. Sie willentlich zu ignorieren wäre fatal! Denn deine Seele weiß von ihnen, weiß, dass diese Teile zurück möchten, zurück zu deinem ganzen Sein.

Diese Teile, die Schatten, diese Dunkelheit wird sich also Gehör verschaffen. Sie wird sich zeigen wollen, weil sie nach Liebe schreit, so wie alles nach Liebe strebt.  Wenn du sie verdrängst, wenn du sagst, „nein, dieser Hass, den darf ich nicht empfinden, ich muss doch immer nur lieben“…oder „ohje, ich darf nicht solche Gedanken haben, so darf man nicht sein“ …wenn du das einfach unreflektiert verdrängst, wirst du vermutlich früher oder später seelische und/oder körperliche Probleme bekommen.

Nimm zunächst mal das an, was da ist

Um Heilung geschehen zu lassen musst du erstmal anerkennen, was alles da ist. Du wirst auch spüren, wann in deinem Leben dafür der richtige Zeitpunkt ist. Unsere Seele reift und wird bewusster. Vieles braucht Zeit und die nötige Reife um in die Heilung gebracht zu werden, das müssen wir akzeptieren. Darum kann man auch niemanden zu seinem vermeintlichen Glück zwingen. Jede Seele entscheidet selbst, wann und ob sie geheilt werden möchte. Und das hat dann auch alles seinen Sinn.

Also, du perfektes göttliches Geschöpf, aus Liebe geboren, immerwährend verbunden mit der göttlichen Quelle, trau dich, dich anzuschauen! Trau dich in die Dunkelheit hinaus! Und auch hinein! Denn sie kann dir gar nichts anhaben! Die Ängste, die du hast, sind nur deine Unwissenheit. Dein Unbewusstsein. Lerne sie kennen deine Schatten. Hol sie zurück in die Liebe, wenn du spürst, dass die Zeit dafür reif ist! Du wirst es immer wissen, wann der richtige Zeitpunkt ist!

Wenn du willst, unterstütze ich dich auf deinem Weg. Kann dir eine Starthilfe geben, damit du ihn wieder besser sehen kannst. Das Gehen dieses Weges kann ich dir nicht abnehmen. Auch nicht deine Entscheidungen. Denn du entscheidest immer selbst. <3

 

Ich bin mehr als stolz auf dich und dankbar, dass du dir die Zeit genommen hast diesen Artikel durchzulesen!

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Alles Liebe,

6 Antworten auf „Deine Dunkelheit und warum du sie nicht verdrängen solltest“

  1. Ein wunderschöner Beitrag. Was wäre das Licht, würde es die Dunkelheit nicht geben? Es würde uns nur halb so hell erscheinen. Wie sollten wir lernen nach vorne zu gehen, würden wir nicht ab und zu über unsere Schatten stolpern.
    Danke liebe Michèle, für deine anschaulichen und erhellenden Beiträge. Ich habe noch keinen einzigen versäumt zu lesen.

    1. Vielen herzlichen Dank, liebe Amella für deine Worte! Sie freuen mich riesig und du hast so Recht, das Stolpern macht uns auf die Dinge aufmerksam, die wir ansehen dürfen. Manchmal brauchen wir das einfach 🙂 <3

  2. In der Dunkelheit zu stehen und zu wissen: ich bin sicher aufgehoben in mir – das kann sehr spannend sei – erhaben fast. Was auch im Außen passiert – es ist möglich – zu sein – durchlässig – „in meinem großen Raum“ – und zu beobachten…. WEITE…

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