Über Tod und Trauer

Einmal im Jahr, Anfang November, strömen so viele Menschen wie sonst nur selten auf die Friedhöfe. Man gedenkt den Toten, meist seinen lieben Angehörigen und entzündet ihnen ein Lichtlein. Ein sehr schöner Brauch, wie ich finde.

Das Gute daran, vor allem im ländlichen Bereich, ist, dass man sieht, dass man mit seinem Verlust nicht allein ist. Wenn man die ganzen Kerzen auf den Gräbern sieht, die vielen Menschen, die sich auf dem Friedhof begeben, sieht man erst, dass der Tod vor keiner Haustüre Halt macht.

Wer schon einmal in seinem Leben einen geliebten Menschen verloren hat, weiß wie hart ein solcher Prozess für die Hinterbliebenen sein kann.

Für einen frisch trauernden Menschen ist es fast unmöglich, in normaler Gesellschaft, eine sozial angepasste Maske aufzubehalten. Kam der Tod auch noch unerwartet, ändert sich die ganze Welt der Hinterbliebenen von einem Schlag auf den anderen. Alles wirkt unreal, man fühlt sich wie in eine komplett andere Welt versetzt. Kann es kaum fassen.

Wo Leben ist, ist auch Tod. Ein jeder hat früher oder später auf irgendeine Weise bereits seine Erfahrungen damit gemacht und ein jeder hat seinen eigenen Weg gefunden um mit der Trauer umzugehen.

Emotionen wollen sich zeigen

Die Trauerphase ist eine Zeit, in der die Emotionen regieren. Es heißt, dass die Intensität und Länge von Trauer im Verhältnis dazu stehen, wie sehr sich das eigene Leben durch den Tod des Mitmenschen verändert. Das mag stimmen, auch wenn es vielleicht nicht gerne gehört wird.

Dennoch sollte man nicht vergessen, dass rationale Erklärungen in einer ersten Trauerphase nicht dienlich sind. Es darf geweint werden, es darf auch an Gott und der Welt gezweifelt werden, man sollte sich erlauben seinen Emotionen den Raum zu geben, die sie begehren, aber man sollte sie beachten.

Der Tod eines lieben Menschen –  oder auch Tieres –  bedeutet immer eine absolute Ausnahmesituation. Das heißt, alle Energie, die sonst in der Wahrung der sozialen Masken hineingesteckt wird, fällt ab. Trauer kann sehr roh sein, beängstigend, kalt und übermäßig.

Deshalb kann es sehr gut sein, wenn man die Zeit hat, mit sich selbst und diesen Gefühlen umzugehen. Wenn noch andere Menschen da sind, die der Verlust ebenso betroffen hat, kann man sich im Idealfall gegenseitig unterstützen. Man kann über gemeinsame Erlebnisse sprechen, wie man gelacht und vielleicht auch geweint hat. Über Eigenheiten, gute Seiten, schlechte Seiten, alles, was den Menschen im Diesseits geprägt hat.

Sich Vorwürfe machen, den Sinn suchen

Immer wieder geschieht es, dass sich Menschen nach dem Tod eines anderen, schlimme Vorwürfe machen. Im schwersten Falle war man selbst durch Unachtsamkeit, zb. selbstverschuldeter Autounfall, direkt am Ableben beteiligt, oder aber man ging im Streit auseinander.

Das Resultat sind immer ein Übermaß an „hätte“, „wäre“ und „wenns“. Diese Fragen führen aber nirgends hin. Sie sind ziellos. Man könnte sich auch die Frage stellen, was wäre, wenn sich die eigenen Eltern nie getroffen hätten und man niemals gelebt hätte. All diese „wenns“ und anderen Konjunktive können getrost weggelassen werden, sie machen keinen Sinn.

Es ist wichtig, dass der Hinterbliebene einen Weg findet um diese Vorwürfe zu überwinden, er wird stärker und bewusster aus dieser Erfahrung hervorgehen. WENN er es schafft, seinen Seelenplan anzuerkennen. Wenn er in einer Phase aus Trotz, Wut und Haderei mit Gott und seinem Schicksal bleibt, wird er auch in seiner eigenen Entwicklung stehen bleiben.

Geht es den Toten gut?

Vielen Lebenden würde es besser gehen, wenn sie genau wüssten, dass es ihren Angehörigen im Jenseits gut geht.  Ich habe dazu schon einiges erlebt. Ich war dabei, wie sich Menschen aus der Ferne, kurz bevor sie gegangen sind, bei ihren Lieben verabschiedet haben. Ein naher verstorbener Verwandter hat sich über eine dritte Person gemeldet, die nie an solche Dinge glauben würde, um eine Nachricht an eine Hinterbliebene zu übermitteln.

Ich selbst habe einen Freund auf geistiger Ebene, der Wissenschaftler ist und mit mir gerne gemeinsam bei Krankheiten arbeitet. Ich hab ihn sogar auf goolge gefunden 🙂 , er hat vor ca. 100 Jahren gelebt. Er ist im Jenseits immer noch Wissenschaftler, jedoch auf einem anderen Gebiet.

Ich gebe aber gleich zu, dass ich mir bei all diesen Anhaltspunkten selbst immer überlege, welche anderen Gründe es dafür geben könnte. Ich sehe mich hier selbst als Forscherin auf einem sehr unbekannten Gebiet und hoffe, dass wir vielleicht auch durch immer präzisere Messinstrumente in Zukunft mehr über dieses Thema wissen werden.

Was gäbe es heilsameres, als wenn man jemand mit Gewissheit bestätigen könnte, dass er keine Angst vorm Tod haben müsste? Das gesamte Leben wäre ein anderes 🙂 .

Bis dahin müssen wir uns entweder auf unsere eigenen Wahrnehmungen oder auch jene von Medien verlassen.

Weiterführende Hilfe

Wichtig ist, dass man nicht komplett alleine ist mit seiner Trauer. Es gibt ausgebildete Trauerbegleiter, die Menschen nach ihrem Verlust zur Seite stehen, Psychotherapeuten, Selbsthilfegruppen und Tauergespräche werden zB auch vom Roten Kreuz angeboten.

Meine persönliche Lieblingsliteratur kommt dazu wieder von Neale Donald Walsch „Zuhause in Gott“.  Auch der Autor Bernard Jakoby hat mit seinen Büchern und Vorträgen bereits vielen Menschen geholfen, zB „Hoffnung auf ein Wiedersehen.“ Ein fast einstündiges Video von Jakoby findet sich auf Yotube: Vortrag „Was geschieht, wenn wir sterben?“

Ich hoffe, ich konnte dir bei diesem schwereren uns sehr umfangreichen Thema in diesem kurzen Beitrag etwas weiterhelfen und wünsche dir alles erdenklich Gute <3

 

Ich bin mehr als stolz auf dich und dankbar, dass du dir die Zeit genommen hast diesen Artikel durchzulesen!

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