5 gesunde Wege um mit Enttäuschungen umzugehen

Es gibt Momente, in denen uns vermeintlich das Leben so richtig zeigt, welche Facetten es so drauf hat, oder? Wir planen und tun,  meinen es gut und doch kommt es ganz anders.

Den neuen Arbeitsplatz hat man sich am Anfang spannender vorgestellt, der Freund hat sich auch schon mal mehr um einen gekümmert und seitdem die beste Freundin ein Kind hat, hat man auch schon ewig nichts mehr von ihr gehört. Und das sind noch die harmloseren Themen.

Alles Enttäuschungen – aber  wie damit umgehen?

Zuerst sei gesagt, dass wir alle ruhig mal einen miesen Tag haben dürfen oder auch ruhig zwei 🙂 . Zulange sollte man aber in einem solchen Zustand nicht verbringen.

Das ist einfach nicht gesund. Bei psychosomatischen Krankheiten liegt oft eine tiefe Kränkung, Resultat einer Enttäuschung, vor, deren Auslöser nicht immer schnell ausgemacht ist.

1. Prüfe die Gefühle dahinter

Wie so oft geht es auch beim Enttäuscht-Sein meist um gewisse Gefühle, die dahinter stecken. Der deutsche Begriff Ent-Täuschung verdeutlicht bereits sehr schön, dass wir anscheinend eine falsche Erwartungshaltung an den Tag gelegt haben.

Eine Täuschung löst sich auf. Und wir bleiben mit einem unguten Gefühl zurück.

Doch warum haben wir gewisse Erwartungshaltungen? Was suchen wir? Was wünschen wir uns wirklich? Und sind es wirklich unsere EIGENEN Erwartungen? Oder vielleicht doch jene unserer Eltern? Unserer Großeltern? Solche Dinge können sogar ein Ahnenthema sein.

Nicht selten versuchen Enkel, die vermeintlichen „Fehler“ ihrer Eltern zu korrigieren, weil sie denken, dass das im Sinne ihrer Großeltern wäre. Solche Dinge können ganz tief sitzen und ein Leben ungemein beschweren.

Deshalb ist es wichtig, dass du dir ehrlich ansiehst, ob die Erwartung wirklich deinem eigenen Herzensweg entspricht. Oft hilft einem das Universum, wenn wir von unserem eigenen Weg zu weit abkommen. Und das kann erstmal zu extrem unangenehmen und enttäuschenden Erlebnissen führen.

2. Bleib flexibel wie der Bambus

Einfach gesagt, oder? Aber Fakt ist, dass, wenn du nicht grad ein schwerer Stein im Mariannengraben bist, sich das Leben einfach ständig ändert. Aber, keine Angst, das hat es schon immer.

Wenn es nicht so wäre, gäbe es keine Evolution. Wir wären heute immer noch Einzeller. Kein Sex, keine Torte, kein Internet. Auch blöd, oder? 🙂

Bevor wir jetzt abschweifen und womöglich noch „die gute alte Zeit“ heraufbeschwören, nochmal zum Punkt: Ja, Veränderungen machen Angst. Aber wir schaffen viel mehr, als wir uns oft zutrauen. Blicke mal selbst zurück auf dein Leben und lobe dich mal ganz ordentlich und ausgiebig dafür, was du schon alles geschafft hast!

Das macht es schon viel leichter. Das gibt dir Vertrauen in dich selbst. Selbstvertrauen. Denn was dein Vergangenheits-Ich geschafft hat, das hat dein Gegenwarts-Ich wachsen lassen und es zu dem gemacht, was es heute ist.

3. Betrachte deine Situation aus einer höheren Perspektive

Du kennst es vielleicht auch, dass wenn man schon einen etwas säuerlichen Tag hatte, einen so Dinge wie fehlende Milch plötzlich völlig fertig machen können, oder?

Einige Tage später, wenn man wieder „bei Sinnen“ ist, kann man über eine solche Situation vielleicht lachen. Man erkennt, dass das eigene Verhalten nicht wirklich in Relation mit dem Problem stand. Aber weil man ohnehin etwas aus der Mitte war, verhielt man sich eben unverhältnismäßig.

Es verhält sich nun aber so, dass der Mensch nun mal eben ein Gewohnheitstier ist und sich recht schnell an Dinge anpasst. Irgendwann wird es selbstverständlich, dass der Partner immer den Müll rausbringt, die beste Freundin stets zur Verfügung steht, wenn man sich über den Partner beschweren will, weil er einmal nicht den Müll rausbringt 🙂

Und so kann es auch sein, dass eine vermeintliche große Enttäuschung, bei näherer und nüchterner Betrachtung ganz klein werden kann.

Nicht selten bewirken Krankheiten, dass man sich wieder einrenkt. Dass man wieder zu schätzen lernt, was wirklich wichtig ist. Dass ein Übermaß an materiellen Dingen völlig wertlos wird. Dass es im Grunde sehr wenig bedarf um glücklich zu sein. Und dass, wenn wir glauben, dass wir erst glücklich sind, wenn dieses oder jenes erreicht haben, wir nie die Gelegenheit bekommen, das Hier und Jetzt zu schätzen.

4. Höre auf die Nähe von bereits bekannten Enttäuschungsquellen zu suchen

Du musst schon sehr masochistisch veranlagt sein, wenn du bei manchen Situationen, Personen oder anderen Gelegenheiten genau weißt, dass sie dir nicht guttun, du aber aus irgendeinem Grund nicht aufhörst, immer dasselbe zu machen. Und dann enttäuscht bist.

Prüfe auch hier ruhig einmal, ob nicht auch ein „Ich-habs-ja-gewusst-Syndrom“ dahinter liegt. Es kann nämlich passieren, dass wir uns ganz bewusst Enttäuschungen ausliefern, damit wir uns danach überlegen fühlen.

Wenn du oft Sätze sagst oder denkst, wie „War mir ja klar, dass das wieder nichts wird“ oder „immer wieder dasselbe mit dir, man kann sich nicht auf dich verlassen“ solltest du hellhörig werden.  Es könnte dann nämlich durchaus sein, dass dir, nach dem Spiegelgesetz, dein Gegenüber mit aller Kraft zeigen möchte, dass du dich auf Kosten anderer höher stellen möchtest.

In so einem Fall sollte natürlich versucht werden, den Grund dafür rauszufinden, warum du glaubst, dass du ÜBER jemanden stehen musst.

5. Hole dir Hilfe, wenn du mal nicht weiter kommst

Es ist keine Schande, sich Hilfe zu holen, wenn man mal aus einer Enttäuschung nicht mehr rauskommt. Die Lösungen für sich selbst zu finden sind immer die schwierigsten Aufgaben, ich kenne das nur zu gut.

Manchmal kommt es auch vor, dass sich eine Enttäuschung und vermeintliche Niederlagen die Klinke in die Hand geben. Das sind alles untrügliche Zeichen dafür, dass dein Mindset erheblich gelitten hat und du nur mehr schwer aus der Spirale rauzukommen scheinst.

Vielleicht findest du auch immer den gleichen Schlag von Partner? Generell ist zu sagen, dass, wann immer sich ähnliche Situationen oder Menschen wiederholen, es hier etwas Wichtiges für dich zu lernen gibt.

Deine Seele möchte sich entwickeln und es werden dir gewisse Situationen solange gezeigt, bis du gelernt hast!

Da es aber für uns nicht immer leicht ist bestimmte Gewohnheiten und Verhaltensmuster zu ändern, dürfen wir uns Hilfe holen.

Je nach Veranlagung, Problem und persönlicher Präferenz kann das ein Psychologe, Astrologe, Arzt oder Heiler sein. Du wirst, wenn es dir wirklich ernst ist, mit der Hilfe-Suche, die richtige Anlaufstelle finden.

 

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