Meditation für Ungeduldige. 3 befreiend einfache Methoden für jeden Tag

Manchmal kanns echt stressig sein, oder? Mit Arbeit, Haushalt, Familie, richtiger Ernährung, Sport und dann auch noch das eigene Wohlbefinden, Entspannung sozusagen. Wo soll man das denn immer alles unterkriegen? Fragst du dich das auch oft?

Das mit der Ernährung das geht vielleicht noch so einigermaßen. Haushalt, Arbeit, ja…kann man alles so halbwegs bewältigen. Wenns aber darum geht, dass man sich nur für sich ganz alleine Zeit nehmen sollte, für Meditation, dann kann die Zeit echt knapp werden, oder?

Weil du denkst vielleicht insgeheim, dass das alles in Wirklichkeit eh überbewertet ist. Früher musste ja auch keiner meditieren, ging auch alles. Und jetzt ist das halt so eine Art Trend und fernöstlicher Hype, oder?

Und ich sag dir jetzt meine ganz ehrliche Meinung dazu:

Du musst nicht nach irgendeiner Regel meditieren.

Zuerst mal muss gesagt werden, dass es ja hunderte verschiedene Meditationstechniken gibt. Und vermutlich auch hunderte Definitionen davon, was Meditation überhaupt sein soll.

 

Für mich persönlich ist Meditation ein Weg seinen Geist zu befreien, den Verstand ruhig werden zu lassen und so seinen göttlichen Kanal, die Verbindung mit Gott und allem was ist zu öffnen. Ziel ist es, Erkenntnisse, innere Weisheiten, Frieden und Glückseligkeit in sein Leben zu lassen.

 

Viele zumeist fernöstliche Meditationsmethoden haben mit Sicherheit ihre Berechtigung und Wirkung, ABER sie sind absolut nicht für jeden von uns anwendbar. Jedes Regelwerk hat seinen Ursprung im menschlichen Intellekt. Und wenn das ein Regelwerk ist, mit dem du absolut gut zurecht kommst, dann ist das wunderbar.

Aber wenn du überfordert bist von zu viel Regeln und Methodik, dann bringt dir das persönlich gar nix. Dann wirst du vermutlich bald aufgeben, die CD oder das Buch beiseitelegen und dir denken, „das wird wohl nichts mit mir und der Meditation“

Finde deine eigene Methode.

Meditation ist nichts, das uns Buddha gebracht hat und das vorher noch niemand kannte. Wie heißt es so schön: Wenn du es bist, der beim Gebet mit Gott spricht, so spricht Gott zu dir in der Meditation.

Es geht bei der Meditation einfach darum, dass du es schaffst, deinen Verstand abzulenken, zu beschäftigen, zu ignorieren oder abzuschalten. Letzteres ist wohl die schwierigste Methode, deshalb versuch es für den Anfang einfach ihn abzulenken 🙂 . Du machst das täglich öfters und würdest es vermutlich nicht mal Meditation nennen.

1)Bei der Hausarbeit

Ja, zwei Fliegen mit einer Klappe. So mag das die effiziente Powerfrau von heute, oder 🙂 ? Im Ernst, wie vorher erwähnt, geht es ja einfach nur darum, dass dein Verstand abgelenkt wird, damit dein Bewusstsein Platz findet. Das kannst du verstehen, wie einen Gefängnisaufseher, der abgelenkt wird, damit die verriegelte Kreativität und das freie Bewusstsein nach draußen können!

Vielleicht ist es dir ja bereits aufgefallen, dass du beim Staubsaugen oft die besten Ideen hast? Oder beim langsamen, ruhigen Fensterputzen. Sich Durchblick verschaffen, quasi 🙂 .  Auch der händische Abwasch kann ein Abenteuer werden, wenn du zulässt, dass du dich ganz dem Moment hingibst. Von Teller zu Teller. Besteck zu Besteck. Lass einfach los dabei. Es gibt jetzt nichts zu tun, außer das Geschirr zu spülen, du bist ganz im Augenblick….schön, oder?

 

2)Beim Tanzen

Oder Malen oder bei der Gartenarbeit oder beim Singen, Musizieren, Küssen oder sonstigen Aktivitäten, die dir einfach Spaß machen 🙂 ! Da musst du nicht Denken, da bist du einfach! Und das ist auch schon Meditation, jawohl!

Einfach jede Situation, bei der du nicht in die Reflektion gehen musst. Das heißt, du musst nicht lange darüber nachdenken, sondern tust einfach, am besten mit viel Genuss. Man könnte also auch sagen, dass bereits alles Meditation ist, das dich zurück in deine ursprüngliche Mitte bringst. Situationen, in denen die richtige Balance herrscht zwischen Bewusstsein und Verstand. Im Alltag übernimmt nämlich viel zu oft der Verstand das Kommando. Und dabei ist er, wie ein kleines Kind, einfach überfordert  🙂 .

 

3)Geführte Meditationen

Wenn man sich wirklich im Alltag ein paar Minuten etwas ganz Gutes tun will, finde ich geführte Meditationen ganz wunderbar. Wenn man erst damit beginnt, sich mehr Zeit für sich zu nehmen und sein Innenleben zu erforschen, ist eine vorgegebenen Zeit, meist ca. 30 min. sehr sinnvoll.

Ich persönlich kann einige CDs von Rüdiger Dahlke oder besonders die Engelmeditationen von Conny Koppers sehr empfehlen (findest du auch eine kurze Rezension von mir auf ihrer Seite, weil ich persönlich ganz wundervolle Erfahrungen damit gemacht habe). Es kommt halt immer auch darauf an, was und wohin du persönlich möchtest. Möchtest du dich einfach im Alltag wohler fühlen? Ängste überwinden oder deinen eigenen Seelenweg finden? Da findest du bei Hrn. Dahlke viele gute Cds.

Oder willst du deine Intuition verbessern, Kontakt zu deinen Engeln? Dann empfehle ich dir echt die wunderbaren Meditationen von der lieben Conny.

Wenn du selbst auch Empfehlungen hast, schreib Sie ruhig am Ende des Beitrags zu den Kommentaren, das wäre super!

 

Und warum nochmal das Ganze?

Ziel jeglicher Meditation sollte sein, dass wir nützliche Erkenntnisse AUS der Meditation IN unser alltägliches Leben bringen. Es ist definitiv nicht unser aller Ziel in einer schönen Höhle zu sitzen um dort 20 Jahre zu meditieren.

Meditation, Spiritualität bis hin zur sogenannten Erleuchtung sind keine Dinge oder Maßnahmen, die uns von der Gesellschaft, Familie oder unserem täglichen Leben entfernen sollen, sondern, im Gegenteil, diese ungemein bereichern! Davon bin ich überzeugt.

Du kannst meditieren, so wie vieles andere auch, um dem Alltag zu entfliehen.

Besser wäre es aber, wenn du diese Möglichkeit als „Werkstatt für Menschen“ betrachtest, die dich sowohl erden, reinigen als auch entlasten kann. Dein Navi wird wieder kalibriert, deine Reifen aufgepumpt, richtiger Treibstoff nachgefüllt 🙂 . Du bist wieder fit und gerüstet für sämtliche Wege, die der Alltag so mit sich bringen mag.

Also benutz dein Fahrzeug! Hab Spaß damit!

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Und vergiss nicht: Wir alle sind kleine Meister, die der Vollkommenheit entgegen strampeln, sei nicht zu streng mit dir

Alles Liebe, Michèle

 

P.S. Ich glaub an dich, wirklich!

 

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