Warum nicht immer alles heile Welt sein muss und sollte

Hallo du Schöpferin deiner Welt! Wie geht’s bei dir heute? Alles fein? Ausschließlich Sonne ausm Arsch und Gummibärchen am Wegesrand? J Vermutlich nicht immer, oder? Zumindest bei mir ist das mit Sicherheit nicht immer so!

Da gibt’s auch schon Tage, an denen man herausgefordert wird. Dinge, die das Ego gerne anders hätte. Unverständnis gegenüber seinen Mitmenschen. Zweifel, Trauer auch Wut. Und das bringt vor allem Frauen, die sich mit spirituellen Themen, Liebe, Selbstliebe und dem Guten an sich beschäftigen oft in die Bredouille.

Denn, egoistisch sein, darf ich das? Mal nicht gut drauf sein, steht mir das zu? Überall heißt es doch, ich soll meinen nächsten lieben, dann auch noch am Besten bedingungslos.

Aber 100% und immer, das kann nur unser geliebter Schöpfer, er ist die pure Liebe. Wir können solche Momente zB in der Heilarbeit erleben, im Gebet, Meditation oder einfach erlesenen puren Glücksmomenten. Nur sehr wenige von uns können in diesem Zustand den Alltag meistern, auch wenn viele glauben, dass sie bereits so weit sind J.

Einen schönen Satz hab ich dazu mal gehört, der ging ungefähr so:

Wenn du glaubst, dass du der Erleuchtung nahe bist, verbringe mal ein Wochenende mit deiner Mutter.

Nicht schlecht, oder? J Erinnert uns daran, dass wir nun mal Wesen sind, die in einer polaren Welt leben. Der Meisterschaft zwar entgegenstrampeln, aber eben im normalen Alltag nicht immer und zu 100% selbstsicher,  friedlich und liebevoll sind. Im Gegenteil, oft werden wir von großen Zweifeln heimgesucht. Bin ich ein guter Mensch? Eine gute Partnerin? Mutter? Tochter?!

Ein Phänomen, das mir hierbei aufgefallen ist, macht die Sache nicht leichter. Und zwar ist das etwas, das man kollektive Verschwiegenheit nennen könnte. Und zwar ist das etwas, das sich so stark in so vielen Köpfen eingenistet zu haben scheint, dass es nur schwer wieder rauszuholen ist:

Menschen, sogar im engsten Freundeskreis, sprechen nur äußerst ungern über Fehler, Niederlagen, Dinge, die in ihren Beziehungen, Arbeit oder Familie nicht so gut laufen.

Dabei kenne ich weder eine einzige Familie, Paarbeziehung oder Arbeitsstätte, bei der immer alles wunderbar problemlos verläuft. Im Gegenteil.

Und das doofe hierbei ist nun, dass viele denken, dass es Probleme nur bei ihnen gibt!

Mütter, die sich schlecht fühlen, weil die anderen Mütter in der Schule immer nur von ihren wunderbar erfolgreichen Ehemännern und superschlauen Kindern sprechen. Anstatt auch mal zu erwähnen, dass es sie eigentlich gewaltig stört, dass der wunderbare Ehemann so viel arbeitet, dass er seine Kinder eigentlich nur kurz am Wochenende sieht. Und sie sich allein gelassen und überfordert dabei fühlt. Und der schlaue Kleine mit sechs Jahren immer noch gelegentlich ins Bett macht.

All das erzählt dir meistens niemand, und du glaubst dann, dass nur du die Mutter mit den langsamsten Kindern, nachlässigen Ehemann oder furchtbaren Elternhaus bist.

Und jetzt denkst du vielleicht, ja aber, ich soll ja nicht jammern, oder? Und das stimmt!

Jammer nicht, aber rede ruhig gelegentlich über Dinge, die noch nicht optimal laufen, denn das hilft dir und anderen! Der Unterschied zum Jammern sollte sein, dass du an ehrlichem Austausch und möglichen Hilfestellungen interessiert bist und nicht nur daran deinen Ehemann oder Kinder vor anderen schlecht zu machen.

Glaub mir, es wird deine Freundschaften, deine Bekanntschaften und alle anderen Beziehungen, die dir zumindest nicht negativ gegenüberstehen bereichern, wenn du auch mal von Niederlagen oder Problemen sprichst. Du hilfst hierbei nicht nur dir, sondern auch den anderen, weil sie nun wissen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind.

Und du selbst? Glaubt ein winzig kleiner Teil in dir immer noch, dass du das Paradies nicht verdient hast, wenn du deinen Partner oder Kinder mal genervt anmotzt? Du mal echt ungeduldig wirst, wenn  deine neue Kollegin das Programm immer noch nicht kapiert? Oder lautstark zu schimpfen anfängst, wenn jemand auf der Autobahn drängelt? J (ahja, übrigens, das mach ich so manches mal J)

Weißt du was, nö, ist völlig wurscht. Solange du es nicht übertreibst mit dem polaren auf und ab wird dir gar nix passieren. Wenn du zu einseitig negativ wirst, bemerkst du es in Kürze im Außen.

Und jetzt die Überraschung!

Denn, wenn du zu einseitig positiv bist, quasi glaubst, du musst dich benehmen, wie ein Erleuchteter, der du vermutlich einfach noch nicht bist, dann wird sich das Negative, das somit einfach verdrängt wird, seinen Platz suchen. Sowas kann dann durchaus zu psychischen und/oder körperlichen Beschwerden führen. Ich trau mich zu sagen, das solche Verhaltensmuster und ihre Auswirkungen an manchen festgefahrenen Religionen zu beobachten sind.

Also, hab keine Angst davor, auch mal unperfekt zu sein, davon gibt es noch ca. 7,5 Milliarden andere J.

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Und vergiss nicht: Wir alle sind kleine Meister, die der Vollkommenheit entgegen strampeln, sei nicht zu streng mit dir 🙂

Alles Liebe, Michèle

P.S. Ich glaub an dich, wirklich!

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