Mythos „Loslassen“ und was hierbei wirklich gemeint ist.

 

Du kennst das bestimmt, oder? Egal ob du in Zeitschriften, TV oder Kartenlegungen bei YouTube vorbeischaust, es geht immer und immer wieder um das Thema „Loslassen“. Du sollst die Vergangenheit zurücklassen, einen Neustart machen und bis zum Erbrechen „Loslassen“ was bedeutet das? Loslassen wie geht das? Mich hat das oft sehr stutzig gemacht, denn mir war lange nicht mal wirklich bewusst, was denn damit nun wirklich gemeint sein soll?! Erklärt einem ja auch niemand. Bis jetzt zumindest .

Was soll man denn zurücklassen? Arbeit, Beziehung, Freunde – alles egal, man zieht nach Ibiza und malt jetzt Mandalas im Sand? Oder hat sich irgendeine Kindheitsgeschichte doch wieder manifestiert, eine lieblose Mutter ein alkoholkranker Vater? Muss man immer wieder an die Dinge denken und sie dann loslassen?! Wirklich alle Ecken seines Unterbewusstseins absuchen, wenn das nicht reicht, bis in die letzte Ahnenreihe blicken und immer und immer wieder den Fokus auf mögliche loslassenswürdige Dinge/Menschen/Erfahrungen und so fort richten? Irrsinn eigentlich. Hab ich mir oft gedacht.

 Bei jeder Kleinigkeit, die einen dann im Alltag stört, sei es in der Arbeit oder zuhause, kommt einem dann natürlich wieder das „Loslassen“ in den Sinn. „Ahh, ja genau, den Verursacher von diesem oder jenen Problem muss ich vermutlich entsorgen und dann wird’s schon mit der Leichtigkeit!“ Und dann hast du irgendwann vielleicht so allerhand vermeintliche Negativitäten vermieden, aber trotzdem wirds nichts mit dem Glücksgefühl, woran liegt das nur?

Es liegt an deinem Fokus!

Die Sache ist ja eigentlich ganz klar (so klar, wie die Sachen nun mal immer sind, NACHDEM man weiß wie es geht 😉 Es bringt nämlich eben gar nichts, wenn man immer wie eine Katze auf der Lauer ist und schon unbewusst immer darauf wartet, dass irgendjemand oder irgendeine Situation ein bestimmtes Verhalten oder Gedanken auslöst.

Oder man die Schuld an seinen eigenen Bindungsproblemen bei den Eltern, Großeltern oder noch weiter zurück sucht, damit man sie dann easy-cheesy loslassen kann. Das kann auch nicht funktionieren, weil deine ganzen Gedanken, dein ganzes System hierbei immer mit Themen, Personen oder Erfahrungen beschäftigt sind, die eben genau in der Vergangenheit liegen.

Du machst also genau das Gegenteil von „Loslassen“. Solange du so viel Energie in die Dinge lenkst, die dich vermeintlich behindern, solange bist du niemals frei.

Das Sprichwort „What you focus on expands“ bringt das genau auf den Punkt – das worauf du deine Aufmerksamkeit legst, wächst. Immer. Das ist ein kosmisches Gesetz. Und deshalb ist es meine persönliche Meinung, dass Methoden, die darauf abzielen immer und immer wieder mögliche Ursachen zu finden um diese dann endlos durchzukauen, einfach nicht zum Ziel führen.

Wichtig ist, dass wir unsere Energie nicht unkontrolliert an eine Vielzahl an vergangenen Dingen oder Personen hängen, sondern Herrin über unser eigenes Gedankenhaus werden, jawohlja! Ziel ist es hierbei dich nicht mehr länger auf das Loslassen von Dingen zu konzentrieren, sondern dich radikal auf das auszurichten, wohin du wirklich willst!

Schön, aber wie geht das jetzt genau? – 2 Antworten

Du denkst jetzt vielleicht, alles schön und gut, aber wie soll ich das jetzt umsetzen? Gut, krempel die Ärmel hoch und hör genau zu – ok, die Ärmel sind jetzt nicht so wichtig, aber hör zu, diese beiden Antworten sind so einfach wie effektiv:

1. Erlaube dir deine höchsten Gefühle.

Nimm dir wirklich Zeit und überlege gut wie du dich fühlen möchtest. Oft vergessen wir vor lauter Klagen und Jammern total, wohin wir eigentlich wollen. Die Herausforderung dabei ist, dass wir uns anfangs oft gar nicht trauen uns so richtig großartig fühlen zu wollen. Weil dann gleich wieder Programme und Glaubenssätze aus der Vergangenheit hochkommen, die uns einreden wollen, dass wir es uns aus diesem oder jenem Grund nicht erlauben können uns wunderbar, befreit und großartig fühlen zu dürfen. Alles klar?

Weil, was werden denn die anderen denken, wenn ich mich auf einmal so großartig und frei fühle? Dann hab ich ja zum Schluss nichts mehr zu Jammern?! Passe ich dann überhaupt noch zu meinen Freundinnen? Zu meiner Arbeit? Und ja, es stimmt schon. Wenn du dich einmal ganz bewusst dafür entscheidest, dass du alle Maßnahmen setzen wirst, damit du dich rundherum großartig fühlst, dann führt das unweigerlich dazu, dass sich dein ganzes Leben ändern wird. Und das Schöne daran ist, dass du dich dann auch nicht durch Kleinigkeiten sofort aus der Bahn werfen lässt, weil dein Ziel einfach über allem steht. Das heißt nicht, dass du von nun an nie mehr schlechte Tage haben wirst, es heißt aber, dass du, egal welche Winde dein Boot durchrütteln und manchmal verwehen mögen, du immer Capitänin deines Schiffes bleibst und dein Ziel nicht aus den Augen verlierst.

2. Übe dich in Gedankenkontrolle

Das ist eine der aller wichtigsten Übungen, die dir vielleicht am Anfang schwer fällt, weil du es vermutlich nicht gewohnt bist mal innezuhalten und nicht wie eine Flipper-Kugel rumgeschleudert zu werden, sondern mal ganz bewusst und wieder als Herrin deiner Selbst deine Fahrtrichtung zu bestimmen. (Ok, ich hör jetzt auf mit den Schiffen ).

Im Alltag, wenn du wenig Zeit für Meditation findest, hilft es, wenn du in bestimmten Situationen gleich mal beginnst zu üben: Dein Chef motzt dich an, er hat schlechte Laune, findet einen Fehler bei deiner letzten Berechnung und du darfst nun seinen ganzen Frust auffangen. Wie verhältst du dich danach? Du kannst jetzt mit deinen Kolleginnen über den Chef ablästern dich beschweren, bis du dir selbst zu schwer wirst ODER du besinnst dich wieder auf deine gewünschte Ausrichtung, fokussierst und beschließt ganz bewusst, dass für keine anderen Gefühle mehr zur Verfügung stehst.

Das geht nicht von heute auf morgen, aber je öfters du Gelegenheit findest – und die Gelegenheiten, die ja die eigentlichen Lehrer sind, finden immer ihre Schüler – deine Gedankenkontrolle zu üben, desto leichter wird es dir fallen. Erst bei kleinen Alltagsproblemen, dann immer mehr bei größeren Krisen, bis du eines Tages feststellen wirst, das du eigentlich fast gar keine Gelegenheiten mehr haben wirst, weil du eine Meisterin dieser Übung geworden bist. Und plötzlich geht das Loslassen ganz von alleine, ohne dein aktives Zutun, weil dein ganzes System auf Großartigkeit ausgerichtet ist <3.


Ich bin stolz auf dich und dankbar, dass du dir die Zeit genommen hast diesen Artikel durchzulesen, wenn du noch mehr über die Erschaffung deiner besten Version, kosmische Gesetze und die Hilfe der geistigen Welt wissen möchtest,  trag dich in meinen Newsletter ein, er ist kostenlos und kann dein Leben verändern.

Und vergiss nicht: Wir alle sind kleine Meister, die der Vollkommenheit entgegen strampeln, sei nicht zu streng mit dir 🙂

Alles Liebe, Michèle

P.S. Ich glaub an dich, wirklich!

8 Antworten auf „Mythos „Loslassen“ und was hierbei wirklich gemeint ist.“

  1. Super Homepage – macht wach und fröhlich und ein gutes Gefühl.
    Habe mich schon auf den Blog gefreut und es wurde nicht zuviel versprochen!

  2. Liebe Michèle,
    ♥ lichen Glückwunsch zu Deinem ersten, bereichernden Blog-Artikel. Mir gefällt Dein lockerer Schreibstil, der Deine Persönlichkeit sehr gut wiedergibt. :))

    Möge Dein Post viele Menschen erreichen und sie inspirieren, HerrIn über ihr Selbst zu sein!

    Du bist großartig! ♥

    Alles Liebe,
    Sabine

    1. Liebe Sabine, wie lieb von dir, vielen Dank! Ich freue mich, wenn ich was Sinnvolles beitragen kann 🙂 Alles Liebe <3

  3. super blog artikel! ich versuche, genau das sowohl in der arbeit als auch im privaten täglich neu anzuwenden. manchmal gelingt es mehr, manchmal weniger. aber nur das gefühl, dass man selbst das steuer in der hand hat, reicht schon aus, um mehr gelassenheit im und freude am leben zu haben. ich freu mich auf mehr von dir! <3

    1. Liebe Kerstin, wow super machst du das bereits! Ja, manchmal gelingt es besser, manchmal weniger gut. Genau, einfach dran bleiben, sich nicht entmutigen lassen, wenns mal nicht geschmiert läuft, das ist das Richtige. Alles Liebe! <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.